Verfasst von Wolfgang Pucher am August 29, 2007
Seit 1955 ist Österreich per Verfassungsgesetz neutral. Wolfgang Pucher (28), steirischer Sprecher der Plattform für Zivildiener, fordert gemeinsam mit den steirischen Zivildienern Klubobmann Drexler zum Rücktritt auf. Drexler hat offenbar im Geschichtsunterricht sowie in politischer Bildung gefehlt, meint Pucher. Denn die Abschaffung der Neutralität würde, wie jede andere Verfassungsbestimmung auch, eine Zweidrittelmehrheit benötigen. Ob diese in der Rot-Schwarzen Koalition erreichbar ist bezweifelt Pucher, dennoch sind derlei Aussagen zu beobachten. Auch Gusenbauer und Darabos haben in der Eurofighter-Frage bewiesen auf Seiten des Krieges und nicht des Friedens zu stehen.
Die steirischen Zivildienervertreter fühlen sich von Drexler vor den Kopf gestoßen. Wolfgang Pucher sieht sich in der Arbeit der Plattform jedoch bestätigt, die Jugend muss zu Frieden und zivilem Engagement ermutigt und motiviert werden. Wenn die gewählten VertreterInnen der ÖsterreicherInnen mit solchen Vorschlägen die Sicherheit aufs Spiel setzt, muss wenigstens die nächste Generation mit klaren Handlungen und einem JA zu Zivildienst reagieren.
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Verfasst von Wolfgang Pucher am August 27, 2007
Laut Auskunft der Zivildienstserviceagentur kommen Anfragen und Anmeldungen zur Aktion „Zivildiener des Jahres“ aus der Steiermark derzeit nur in kleinem Ausmaß.
Als wahrscheinlichen Grund, nimmt man die ohnehin schwachen Sommermonate an.
Aber kein Grund um nicht dazu aufzurufen diese Aktion zu Unterstützen, so Wolfgang Pucher (28), steiermärkischer Zivildienersprecher.
Dieser erkundigte sich heute im Namen der steiermärkischen Plattform für Zivildiener bei der Zivildienstserviceagentur und wollte auch wissen welche Personen in der steirischen Jury die Gewinner küren.
Die ZiSA verweist jedoch darauf, dass man zu so frühem Zeitpunkt darüber noch keine Angaben machen könne, daran jedoch gearbeitet würde.
Die steiermärkische Landesorganisation freut sich mit den Zivildienern, dass nun endlich ein Schritt zur Wüdigung der so wichtigen Menschen für das Sozialsystem gesetzt wurde. Gibt aber auch zu bedenken, dass dies nur der Anfang einer breit angelegten Reform des Zivildienstwesens und der Friedenssicherung sein kann.
Die Plattform für Zivildiener – Landesorganisation Steiermark würde sich freuen wenn unter dieser Regierung ein neues Kapitel in der Geschichte des österreichischen Zivildienstes aufgeschlagen wird. Wir wissen das dies viel Arbeit bedeutet, so der steiermärkische Sprecher, aber wir sind auch bereit daran mitzuwirken in jeder Form, so Pucher abschliessend.
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Verfasst von Wolfgang Pucher am August 20, 2007
Die steirische Plattform für Zivildiener ist stolz nun auch den Kulturpass der Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“ anbieten zu können.
Wir haben durch Zufall einen Flyer der Aktion in Kapfenberg gefunden und sofort dort angerufen, erzählt Wolfgang Pucher, Landessprecher der steir. Plattform.
Die Plattform für Zivildiener kann somit auch Zivildienstleistenden, welche auf ganz natürliche Weise und vom Staat gestützt akut von Armut gefährdet sind, auch ein leistbares kulturelles Angebot bieten.
Mehr dazu hier
Erhältlich und Infos gibts bei der
Plattfrom für Zivildiener
Landesorganisation Steiermark
12.-Februar-Strasse 3
8605 Kapfenberg
Tel.: (0681) 104 401 34
Fax: (0316) 23 11 23 4776
zivildienst-stmk@gmx.at
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Verfasst von Wolfgang Pucher am August 14, 2007
Heer gehen die Soldaten aus
LINZ. Während die Zahl der Interessenten für den Zivildienst ständig steigt, fehlen dem Heer die Rekruten. Dazu kommt mit der Verkürzung des Wehrdienstes auch noch ein Ausbildungsproblem. Plus 400 beim Zivildienst, minus 956 Einberufungen beim Bundesheer in Oberösterreich. Diese Zahlen des Vorjahres sprechen eine deutliche Sprache. So deutlich, dass für den weiter im großen Umfang aufrecht erhaltenen Assistenzeinsatz an der Grenze in Niederösterreich und im Burgenland verstärkt auf Kaderpersonal, das an anderen Stellen fehlt, zurückgegriffen werden muss. Darüberhinaus wird seit kurzem sogar um Milizsoldaten, die ihre Waffenübungen im Grenzeinsatz absolvieren sollen, per Zeitungsinseraten geworben. Nicht einmal die Verringerung der Wehrdienstdauer auf sechs Monate konnte das Interesse am Heer erhöhen. Was den Verantwortlichen größtes Kopfzerbrechen bereitet. Der Dienst- und Ausbildungsbetrieb sei „nur noch mit Heulen und Zähneknirschen aufrecht zu erhalten“. Denn die Grundausbildung würde bereits vier Monate in Anspruch nehmen – dazu käme dann noch besagter Einsatz entlang der 460 Grenzkilometer. Dieser wird aus Oberösterreich übrigens in Masse von der 4. Panzergrenadierbrigade absolviert. Der nächste Turnus mit großer oberösterreichischer Beteiligung startet am 20. September.
Artikel der OÖ Nachrichten vom 14.08.2007 (c)
zum Artikel auf nachrichten.at
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