Wie vor jeder Wahl, haben wir auch diesmal an alle kandidierenden Parteien die Frage gestellt, wie sie zum Thema Zivildienst und Zivildienstleistende stehen. Aber auch was die Parteien auf europäischer Ebene machen werden um ungerechtigkeiten zwischen Zivil- und Präsenzdienst auszuräumen bzw. den Zivildienst auf europäischer mit anderen Ländern gleichzustellen. Immerhin ist Österreich eines der wenigen Länder in Europa, welche keine gleichstellung zwischen Militär- und Friedensdienst hat.
SPÖ: Die SPÖ setzt sich seit jeher für eine Gleichstellung von Zivil- und
Präsenzdienst ein. Wir werden uns deshalb auch zukünftig für ein gerechtes
Zivildienst-Modell einsetzen, das sowohl finanziell als auch von der Dauer her
eine Gleichstellung mit dem Wehrdienst vorsieht. Wichtig ist, dass diese
Änderungen nicht nur schnell, sondern auch konsequent und gerecht
durchzusetzen, da es uns um eine langfristige Gleichstellung von Wehr- und
Zivildienst geht.
Das Modell der SPÖ ist gerecht, weil es die unverzichtbare Leistung der
Zivildiener für die Gesellschaft anerkennt und auch finanzierbar ist. Außerdem
entspricht es dem mehrheitlichen Wunsch der ÖsterreicherInnen: Laut einer
„market“-Umfrage sprechen sich 52 Prozent der Bevölkerung für eine Angleichung
des Zivildienstes an den Präsenzdienst, also für die Reduzierung auf sechs
Monate, aus.
ÖVP: vorerst kein Kommentar
FPÖ: vorerst kein Kommentar
Grüne: vorerst kein Kommentar
BZÖ: vorerst kein Kommentar
Hans-Peter Martin (HPM): vorerst kein Kommentar
KPÖ: vorerst kein Kommentar