Die Plattform für Zivildiener Steiermark freut sich, bekannt geben zu dürfen, dass die Verpflegungsgelderhöhung am 21. Jänner 2008 im Nationalrat beschlossen wurde. Inwieweit diese Erhöhung Rückwirkend beantragt werden kann, steht noch aus. Ebenso wann die Verordnung nun wirklich Erlassen wird und somit in Kraft tritt.
Archiv für die Kategorie ‘Innenpolitik’
Beiträge rund um das Thema „Innenpolitik und Frieden“
Verpflegungsgelderhöhung im Nationalrat beschlossen!
Verfasst von Wolfgang Pucher am Januar 31, 2009
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Verpflegungsgelderhöhung wird nun beschlossen!
Verfasst von Wolfgang Pucher am Januar 22, 2009
Auf Anfrage unsererseits bei den Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP im Parlament, konnte uns von Seiten der ÖVP mitgeteilt werden, dass die Verpflegungsgelderhöhung diese Woche beschlossen wird. Von der SPÖ konnte leider niemand erreicht werden, auch einen Zivildienstsprecher gibt es bei der SPÖ noch immer nicht.
Uns stellt sich die Frage wo die Sozialdemokratische Partei, ihre soziales Gewissen versteckt hat? Die Zivildiener sind der SPÖ anscheinend überhaupt kein Anliegen. Traurig, aber wahr!
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Grundvergütung minimalst erhöht!
Verfasst von Wolfgang Pucher am Januar 22, 2009
Wir freuen uns euch mitteilen zu können, das die Grundvergütung für Zivildienstleistende auf 286,10 Euro pro Monat (gegenüber 276,30 Euro im Jahr 2008) erhöht wurde. Auch wenn uns wahrscheinlich allen bewusst sein dürfte, dass dies nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Diese erhält jeder Zivildienstleistende vom Rechtsträger der Einrichtung.
Die Erhöhung des Verpflegungsgeldes lässt leider noch immer auf sich warten. Aber lauet dem Grünen Parlamentsklub sind die Weichen gestellt und es fehlt letztlich nur noch die Verordnung des Nationalrates. Wir werden im Parlament und im Innenministerium weiterhin Druck machen um die Sache zu beschleunigen!
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Erhöhung des Zivildienst- und Verpflegungsgeldes gescheitert
Verfasst von Wolfgang Pucher am September 30, 2008
Nachdem Maria Fekter, Bundesministerin für Inneres, mehr als zwei Monate auf der Website der Zivildienstserviceagentur eine Erhöhung von Zivildienst- und Verpflegungsgeld angekündigt hat, sind diese im Minterrat beschlossenen, Forderungen der Ministerin gescheitert.
Laut Auskunft eines ÖVP-Mitgliedes des Innenausschusses, besteht aber die gute Hoffnung, dass diese Erhöhung in naher Zukunft wohl durchgebracht wird. Ob dies tatsächlich in einer neuen Regierung so ist bleibt abzuwarten.
Die steirische Plattform bleibt natürlich dran und informiert hier weiter.
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Ex-Zivildiener forciert Tschad-Einsatz trotz Drohungen von Rebellen
Verfasst von Wolfgang Pucher am Dezember 3, 2007
Wie die Medien in den letzten Tagen und Wochen berichteten ziehen die zukünftigen Besatzer im Tschad den Hass verschiedener Rebellengruppen auf sich. Darunter auch das österreichische Bundesheer, welches mit 160 Soldaten in den Tschad gehen wird. Von diesen 160 Soldaten sind nur wenige wirkliche Kämpfer, die Mehrheit muss Logistik-, Sanitäts- und Verwaltungsaufgaben für die österreichische Truppe übernehmen.
Welche humanitären Aufgaben das Jagdkommando des Heeres übernehmen wird ist weiterhin weitgehend unklar. Die Gefahr für die ÖsterreicherInnen steigt offenbar von Tag zu Tag.
Welche Kosten hier auf die ÖsterreicherInnen zukommen wird gerne verschwiegen, sowie auch die Gefahr des Einsatzes selbst.
Woher die Waffen kommen mit denen die Rebellengruppen und Warlords im Tschad kämpfen und unsere Soldaten bedrohen wird ebenso gerne verschwiegen. Ein bitterarmes Land, in dem die Bevölkerung täglich ums Überleben kämpft hat kaum Rüstungsindustrie. Die Waffen mit denen ÖsterreicherInnen bedroht werden kommen aus dem westen genauso wie aus dem Osten. Dieser Krieg wird nicht durch Krieg beendet werden, sondern nur durch den rigorosen Stopp der legalen und illegalen Waffenimporte in afrikanische Entwicklungsländer. Das ein ehemaliger Zivildiener diesen sehr gefährlichen Einsatz forciert und ÖsterreicherInnen damit massiv in Gefahr bringt ist eine Schande. Nach diesem Einsatz wird Österreich seinen guten internationalen Ruf als Friedensvermittler verloren haben und nur noch als Anhängsel einer militärisch aktiven EU angesehen werden.
Die steirische Zivildienerplattform wünscht dennoch allen SoldatInnen, dass sie Gesund wieder nach Hause zurückkehren mögen und auch nächstes Jahr wieder Weihnachten bei ihren Familien und Angehörgen Feiern können!
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Ein klares NEIN zur Abschaffung der Neutralität
Verfasst von Wolfgang Pucher am August 29, 2007
Seit 1955 ist Österreich per Verfassungsgesetz neutral. Wolfgang Pucher (28), steirischer Sprecher der Plattform für Zivildiener, fordert gemeinsam mit den steirischen Zivildienern Klubobmann Drexler zum Rücktritt auf. Drexler hat offenbar im Geschichtsunterricht sowie in politischer Bildung gefehlt, meint Pucher. Denn die Abschaffung der Neutralität würde, wie jede andere Verfassungsbestimmung auch, eine Zweidrittelmehrheit benötigen. Ob diese in der Rot-Schwarzen Koalition erreichbar ist bezweifelt Pucher, dennoch sind derlei Aussagen zu beobachten. Auch Gusenbauer und Darabos haben in der Eurofighter-Frage bewiesen auf Seiten des Krieges und nicht des Friedens zu stehen.
Die steirischen Zivildienervertreter fühlen sich von Drexler vor den Kopf gestoßen. Wolfgang Pucher sieht sich in der Arbeit der Plattform jedoch bestätigt, die Jugend muss zu Frieden und zivilem Engagement ermutigt und motiviert werden. Wenn die gewählten VertreterInnen der ÖsterreicherInnen mit solchen Vorschlägen die Sicherheit aufs Spiel setzt, muss wenigstens die nächste Generation mit klaren Handlungen und einem JA zu Zivildienst reagieren.
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Aktion „Zivildiener des Jahres“: Anfragen in der Steiermark noch dürftig
Verfasst von Wolfgang Pucher am August 27, 2007
Laut Auskunft der Zivildienstserviceagentur kommen Anfragen und Anmeldungen zur Aktion „Zivildiener des Jahres“ aus der Steiermark derzeit nur in kleinem Ausmaß.
Als wahrscheinlichen Grund, nimmt man die ohnehin schwachen Sommermonate an.
Aber kein Grund um nicht dazu aufzurufen diese Aktion zu Unterstützen, so Wolfgang Pucher (28), steiermärkischer Zivildienersprecher.
Dieser erkundigte sich heute im Namen der steiermärkischen Plattform für Zivildiener bei der Zivildienstserviceagentur und wollte auch wissen welche Personen in der steirischen Jury die Gewinner küren.
Die ZiSA verweist jedoch darauf, dass man zu so frühem Zeitpunkt darüber noch keine Angaben machen könne, daran jedoch gearbeitet würde.
Die steiermärkische Landesorganisation freut sich mit den Zivildienern, dass nun endlich ein Schritt zur Wüdigung der so wichtigen Menschen für das Sozialsystem gesetzt wurde. Gibt aber auch zu bedenken, dass dies nur der Anfang einer breit angelegten Reform des Zivildienstwesens und der Friedenssicherung sein kann.
Die Plattform für Zivildiener – Landesorganisation Steiermark würde sich freuen wenn unter dieser Regierung ein neues Kapitel in der Geschichte des österreichischen Zivildienstes aufgeschlagen wird. Wir wissen das dies viel Arbeit bedeutet, so der steiermärkische Sprecher, aber wir sind auch bereit daran mitzuwirken in jeder Form, so Pucher abschliessend.
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Ansturm auf den Zivildienst
Verfasst von Wolfgang Pucher am August 14, 2007
Heer gehen die Soldaten aus
LINZ. Während die Zahl der Interessenten für den Zivildienst ständig steigt, fehlen dem Heer die Rekruten. Dazu kommt mit der Verkürzung des Wehrdienstes auch noch ein Ausbildungsproblem. Plus 400 beim Zivildienst, minus 956 Einberufungen beim Bundesheer in Oberösterreich. Diese Zahlen des Vorjahres sprechen eine deutliche Sprache. So deutlich, dass für den weiter im großen Umfang aufrecht erhaltenen Assistenzeinsatz an der Grenze in Niederösterreich und im Burgenland verstärkt auf Kaderpersonal, das an anderen Stellen fehlt, zurückgegriffen werden muss. Darüberhinaus wird seit kurzem sogar um Milizsoldaten, die ihre Waffenübungen im Grenzeinsatz absolvieren sollen, per Zeitungsinseraten geworben. Nicht einmal die Verringerung der Wehrdienstdauer auf sechs Monate konnte das Interesse am Heer erhöhen. Was den Verantwortlichen größtes Kopfzerbrechen bereitet. Der Dienst- und Ausbildungsbetrieb sei „nur noch mit Heulen und Zähneknirschen aufrecht zu erhalten“. Denn die Grundausbildung würde bereits vier Monate in Anspruch nehmen – dazu käme dann noch besagter Einsatz entlang der 460 Grenzkilometer. Dieser wird aus Oberösterreich übrigens in Masse von der 4. Panzergrenadierbrigade absolviert. Der nächste Turnus mit großer oberösterreichischer Beteiligung startet am 20. September.
Artikel der OÖ Nachrichten vom 14.08.2007 (c)
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Sozialdienst statt Heer laut JVP Steiermark
Verfasst von Wolfgang Pucher am Juni 15, 2007
In der Ausgabe der „WOCHE“ (Obersteiermark) vom 14. Juni 2007
fordert die JVP gemeinsam mit der Schülerunion einen verpflichtenden Sozialdienst für Männer und Frauen, sowie Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht!
Landessprecher der steir. Zivildiener. Dennoch sieht man wie Prinzipiell eine nicht allzu schlechte Forderung meint dazu Wolfgang Pucher,der ganz klar, das auch die ÖVP auf blanken Populismus setzt, den ein verpflichtendes Sozialjahr würde unter EU-Recht als Zwangsarbeit gelten und diese ist innerhalb der EU unter Strafe verboten, erklärt Pucher weiter.
Schon mehrmals wurden von der Plattform für Zivildiener versucht Gespräche mit allen Parteien und deren Vorfeldorganisationen aufzunehmen, bis dato bestand aber ausser von der steir. KPÖ sowie vom ÖGJ kein Interesse dazu.
Daher fordert die Plattform für Zivildiener die steirischen Jugendpolitischen Vertreter dazu auf doch mit den Zivildienern selbst zu reden, bevor manche Diskussionsgrundlage wieder schwindet.
Rückfragenhinweis:
Plattform für Zivildiener
Büro des Landessprechers
12.-Februar-Str. 3
8605 Kapfenberg
(0676) 733 11 39
zivildienst-stmk@gmx.at
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