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Ansturm auf den Zivildienst

Posted by wolf pucher - August 14, 2007

(c) BundesheerHeer gehen die Soldaten aus

LINZ. Während die Zahl der Interessenten für den Zivildienst ständig steigt, fehlen dem Heer die Rekruten. Dazu kommt mit der Verkürzung des Wehrdienstes auch noch ein Ausbildungsproblem. Plus 400 beim Zivildienst, minus 956 Einberufungen beim Bundesheer in Oberösterreich. Diese Zahlen des Vorjahres sprechen eine deutliche Sprache. So deutlich, dass für den weiter im großen Umfang aufrecht erhaltenen Assistenzeinsatz an der Grenze in Niederösterreich und im Burgenland verstärkt auf Kaderpersonal, das an anderen Stellen fehlt, zurückgegriffen werden muss. Darüberhinaus wird seit kurzem sogar um Milizsoldaten, die ihre Waffenübungen im Grenzeinsatz absolvieren sollen, per Zeitungsinseraten geworben. Nicht einmal die Verringerung der Wehrdienstdauer auf sechs Monate konnte das Interesse am Heer erhöhen. Was den Verantwortlichen größtes Kopfzerbrechen bereitet. Der Dienst- und Ausbildungsbetrieb sei „nur noch mit Heulen und Zähneknirschen aufrecht zu erhalten“. Denn die Grundausbildung würde bereits vier Monate in Anspruch nehmen – dazu käme dann noch besagter Einsatz entlang der 460 Grenzkilometer. Dieser wird aus Oberösterreich übrigens in Masse von der 4. Panzergrenadierbrigade absolviert. Der nächste Turnus mit großer oberösterreichischer Beteiligung startet am 20. September.
Artikel der OÖ Nachrichten vom 14.08.2007 (c)

zum Artikel auf nachrichten.at

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