Plattform für Zivildiener – Steiermark

Soziales Engagement fördern. Frieden sichern.

Archive for Dezember 2009

Runder Tisch für Träger & ZDL bzgl. einarbeiten von Krankenstandstagen

Posted by wolf pucher - Dezember 28, 2009

Die aktuelle Aussendung der Bundesministerin für Inneres bzgl. einarbeiten von Krankenstandstagen ab dem dritten Tag nehmen wir zum Anlass um mit den Trägern einen Runden Tisch zu vereinbaren und die Sachlage genau zu erheben. Wir wollen damit Protestaktionen vermeiden und einen sinnvollen Beitrag der ZDL leisten.
Aus unserem Beratungsangebot können wir dies derzeit in keinster Weise nachvollziehen. Unsere Anfrage beim Bundesministerium für Inneres sowie bei der Zivildienstserviceagentur hat ergeben, dass es von Seiten der Republik keine einzige Statistik dazu gibt.
Wir sehen viele Krankenstände, sofern es sie gibt, in der ebenso gleichen physischen wie psychischen Belastung wie beim Stammpersonal vor Ort. Ausserdem halten wir kranke ZDL in Krankenhäusern, Rettungsdiensten, Altersheimen und ähnlichen Einrichtungen für regelrecht gefährlich für Patienten und Kunden.
Wir stehen für Gespräche jederzeit zur Verfügung, unsere Kontaktdaten finden Sie im Impressum sowie am Ende der Seite. Dieses Service ist selbstverständlich auch für Träger KOSTENFREI!

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Einarbeiten von Krankenstand ab drei Tagen bei Zivildienstleistenden

Posted by wolf pucher - Dezember 28, 2009

Wie die Wiener Zeitung in ihrer heutigen (28.12.2009) Online-Ausgabe berichtet, möchte Bundesministerin Fekter (ÖVP), Krankenstandstage der Zivildienstleistenden die über drei Tage dauern einarbeiten lassen.
Dies bedeute eine massive Verschlechterung des Zivildienstes gegenüber dem Präsenzdienst. Weiters ist dies für jeden Menschen eine Zumutung, denn wie jeder weiß kann schon eine Grippe oder eine Mandelentzündung länger als drei Tage Krankenstand verursachen. Die Plattform für Zivildiener-Steiermark wir sich dagegen zu wehren wissen.
Die steirischen Zivildienervertreter werden eine entsprechende Gesetzesvorlage genau prüfen lassen und gegebenfalls zu Protesten aufrufen.
Wenn die Innenministerin glaubt, sie könne in ganz Österreich fast schon diktatorisch gegen die Bevölkerung vorgehen, dann hat sie sich getäuscht, so Wolfgang Pucher, steirischer Landessprecher.
Im gesamten Zivildienstgesetz wimmelt es nur so von ungerechtigkeiten und undurschaubaren Novellierungen. Das Innenministerium wäre gut beraten endlich das Zivildienstgesetz auf einen sinnvollen Stand zu bringen und endlich die Doppelgleisigkeiten im Gesetz zu beseitigen. Nach wie vor werden diverse Gebühren über das Heeresgebühnregesetz geregelt, schon dies kann laut Wolfgang Pucher nicht sein.

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