Plattform für Zivildiener – Steiermark

Soziales Engagement fördern. Frieden sichern.

Friedensfachdienst

Wir fordern:

  • Einführung eines Friedensfachdienstes (bzw. Ausbildung), der allen Bürgerinnen und Bürgern offen steht, um das zivile und gewaltfreie Konfliktlösungspotential für Einsätze im In- und Ausland auszubauen. Absicherung durch Bundesmittel.

  • Für engagierte MitbürgerInnen sollten die strukturellen, rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden – nicht als milde Gabe für das Ausleben ihrer Interessen, sondern als friedens- und sicherheits-politisches Erfordernis für uns alle.

Diese könnten als genuiner Beitrag Österreichs sowohl im Rahmen der EU (GASP, Idee eines European Civil Peace Corps…) wie auch anderer internationaler Organisationen (OSZE, UNO) betrachtet und gefördert werden
(siehe zB: Peace Center Burg Schlaining oder Europäosches Museum für Frieden).

 

Die EU hat friedenspolitisch in den letzten Jahren massiv versagt. Mit der Teilnahme an den EU-Battle-Groups, (dt. Schlachtgruppen) einem Verbund mit Deutschland und der Tschechischen Republik, hat Österreich die Neutralität quasi aufgegeben. Diese Schlachtgruppen haben mitunter die Aufgabe Kampfeinsätze bei der Krisenbewältigung inklusive friedensschaffender Maßnahmen.

 

Das österreichische Bundesheer definiert in seiner Ausgabe der Zeitschrift „Truppendienst“ (01/06) ihre geographischen Prioritäten. Diese liegen vom Balkanraum bis nach Zentralasien und ins verbleibende Afrika, aber auch im näheren und mittleren Osten sowie Osteuropa auch außerhalb der europäischen Grenzen einschließlich des Kaukasus.

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